Autorenlesung mit Petra Lahnstein am 21. November 2018

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags fand am 21.11. in unserer Schule eine Autorenlesung statt. Die dazu eingeladene Autorin Petra Lahnstein las altersbezogen in getrennten Blöcken aus zwei ihrer mitgebrachten Bücher vor.

Zu Beginn erzählte sie den Erst- und Zweitklässlern die Geschichte der kleinen Wolke, die im Alter von vier Wochen bereits weiß, was sie nicht möchte: den ganzen Tag regnen. Nicht nur, weil sie das nicht besonders gut kann, sondern weil sie Regen einfach nicht mag. Auf dem Weg, eine Schönwetter-Schäfchenwolke zu werden, erlebt sie so manches Abenteuer und findet in der Giraffe Flecki eine gute Freundin.

Frau Lahnstein gelang es anhand der liebevoll gezeichneten Bilder, die mit Hilfe eines Beamers gezeigt wurden, sehr gut, die Kinder in die Wolkenwelt eintauchen zu lassen. Auch akustisch durften die Schüler den Verlauf der Handlung unterstützen. So ermutigten die Kinder die kleine Wolke mit dem Spruch: Ich kann es, ich werde es schaffen! Auch an den Namen der Wolkenlehrerin Frau Wolken-Wichtig-Wissensmeier konnten sich die Kinder am Ende der Vorlesung noch sehr gut erinnern.

In der 3. und 4. Stunde lud Frau Lahnstein die Kinder der 3. und 4. Klassen zu einem tierischen Vergnügen ein.

Die Mädchen und Jungen lernten die ungewöhnliche Kuh „Emma“ kennen. Emma ist anders als andere Kühe: Ihr wird beim „Duft“ eines Kuhfladens schwindelig und sie hat viele verrückte Ideen. So möchte sie zum Beispiel ein Kuhklo auf der Weide einrichten, damit die Fliegen dort bleiben und die Kühe nicht andauernd belästigen. Aber das Wichtigste in Emmas Leben ist ihre Mama, die sie leider nie kennengelernt hat, denn sie wurde von Bauer Henry mit der Milchflasche großgezogen. Immer wenn Emma Kirchenglocken hört, denkt sie an ihre Mama. Ihr größter Wunsch ist es, sie wiederzufinden. Eines Tages stürzt ein Radfahrer vor Emmas Weide und verliert sein Navigationsgerät. Sie ergreift die Chance und macht sich auf den Weg in die Alpen, wo ihre Mutter lebt. Dabei wird sie vom Hütehund „Prinz“ unterstützt, der sich in Deutschland sehr gut auskennt. Die beiden sind ein wunderbares Team und erleben auf ihrem Weg vom Münsterland über den Westerwald Richtung Alpen viele aufregende Abenteuer. So geraten sie in ein „Kuhbingo“ und lernen unterwegs neben einer netten Westerwälder Bauernfamilie auch Emmas Schwester Berta kennen. Am Ende haben sie ihr Ziel fast erreicht, doch das Wiedersehen mit ihrer Mama wird erst im 2. Band geschildert, der voraussichtlich im nächsten Jahr erscheinen wird.

Frau Lahnstein las die Geschichte über Freundschaft, Heimat und darüber, wie es sich anfühlt, anders zu sein, lebendig vor und bezog auch im zweiten Teil die Kinder ein. Damit machte sie es den Zuhörern leicht, in die Geschichte einzutauchen und konzentriert zuzuhören. Zum Abschluss beider Lesungen duften die Kinder noch Fragen zur Arbeit und dem Alltag einer Autorin stellen. Als Erinnerung erhielten sie Lesezeichen und Flyer mit Bildern und Informationen zum jeweiligen Buch. Die Kinder der Grundschule Offheim werden sich sicherlich gerne an diese Autorenlesung erinnern.

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Plätzchen backen in der Bäckerei Schäfer

Einen völlig anderen Schulmorgen erlebten die Kinder der Klassenstufe 4 der Grundschule Offheim. Schon um 8.00 Uhr ging es los zur Bäckerei Schäfer nach Limburg. Dort sollten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in die Arbeit des Bäckers erhalten und gemeinsam Plätzchen backen.

Als die Kinder ankamen mussten sie feststellen, dass einige Mitarbeiter der Bäckerei Schäfer schon die halbe Nacht gearbeitet haben. Zu Beginn erfuhren die Kinder, dass Sauberkeit in der Bäckerei Schäfer großgeschrieben wird. Bevor es nämlich ans Backen ging, mussten die Kinder zunächst einzeln durch die Hygieneschleuse. In der Backhalle selbst konnten die Kinder schon die Vielfalt der Backwaren sehen. Im vorderen Teil der Halle war schon alles für die Kinder vorbereitet. Alle standen mit sorgfältig gewaschenen Händen um den Arbeitstisch und konnten dann mit dem Plätzchen ausstechen beginnen. Danach wurden die Plätzchen nach eigenen Vorstellungen verziert. Alle Plätzchen wurden dann auf fahrbaren Gestellen in den Ofen zum Backen gebracht. Nun hieß es warten. Doch die Kinder hatten keine Langeweile. Denn nun wurden den Kindern die Maschinen erklärt und die Kinder konnten den Angestellten bei der Arbeit zusehen. Im Anschluss gab es dann noch einen Imbiss für alle Kinder in der Teeküche. Dann erhielt jedes Kind vom Bäcker noch seine Plätzchen. Zum Abschluss bedankten sich die Schülerinnen und Schüler noch bei dem Bäckermeister und seiner Helferin und dann ging es bepackt mit Taschen voller Plätzchen zurück in die Schule.

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